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Um was es geht, erklärt Hans-Joachim Reck im
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Bei den Stadtwerken Konstanz gib es...
Keine Gedanken mehr an Seewerke
Bei den Stadtwerken Konstanz gibt es derzeit keine Überlegungen, mit anderen Unternehmen zu kooperieren. Auch die Pläne in Friedrichshafen und Überlingen ändern daran nichts.
Der Traum von den See-Werken war schnell ausgeträumt. Vor einigen Jahren suchten die Stadtwerke Konstanz den Schulterschluss mit einigen anderen Energieversorgern am Bodensee. Der Versuch scheiterte. Nun planen die Stadtwerke Überlingen (SWÜ) und die Technischen Werke Friedrichshafen (TWF) das gemeinsame Unternehmen „Stadtwerke Bodensee“.
Das ändert nichts an der derzeitigen Situation in Konstanz: Die Stadtwerke bleiben auf absehbare Zeit selbstständig und damit eine hundertprozentige Tochter der Stadt. Geschäftsführer Kuno Werner: „Es finden im Augenblick keine Gespräche statt.“
Durch die Liberalisierung der Strommärkte gab es bundesweit unterschiedliche Strategien kleiner Energieversorger, um am Markt bestehen zu können. Die Stadtwerke Konstanz bemühten sich durch geschickten Stromeinkauf und den Wechsel des Lieferanten um konkurrenzfähige Preise. Doch langfristig strebten sie die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen an.
Unter dem Stichwort Seewerke wurden die Fühler nach Radolfzell, Überlingen und Friedrichshafen ausgestreckt. Schon im Jahr 2002 schrieben die TWF und die Stadtwerke Konstanz eine einheitliche Leittechnik für die Steuerung der Versorgungsanlagen aus. Beide Seiten sahen dies als ersten Schritt hin zu einer Seewerke-Kooperation. 2003 wurde eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft in Angriff genommen, der Konstanzer Gemeinderat stimmte zu.
Quelle: www.suedkurier.de, 21.01.2012