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Bürgersolaranlagen

Überlingen strahlt mit großen Solardächern

Aktuell und gegenwärtig ist das Thema „Klimaschutz“. Erderwärmung, Elektroautos und Erneuerbare Energien sind nur einige Schlagwörter. Doch wie können Bürger selbst Klimaschutz betreiben und regenerative Energien ausbauen? Eine Möglichkeit bietet die Swü an: Über eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) kann jeder einen konkreten Anteil zu klimafreundlicher Energiepolitik in der Region leisten.

Seit 2009 sind zwei Anlagen am Netz und produzieren Strom aus Sonnenenergie:

"Swü Solarkraftwerk Helchenhof GbR": Die erste Anlage auf dem Dach des Helchenhofs erzeugt jährlich knapp 335.500 Kilowattstunden Strom.

"Swü Solarkraftwerk Kurt Wilde Straße GbR": Die zweite Bürgersolaranlage auf den Dächern der Stadtwerke Überlingen erzeugt jährlich rund 142.500 Kilowattstunden Strom.

 

 

Bürger sind Gesellschafter

Für jedes Dach wird als Betreiber eine GbR gegründet, welche die Verwaltung übernimmt. Die Investitionen werden über die Einlagen der Gesellschafter finanziert. Der kommunale Energieversorger beteiligt sich selbst mit 35 Prozent. Den Rest steuern Bürger bei, wobei Anteile in einer Stückelung von 2.500 Euro möglich sind. Die Gesellschafter können jährlich eine Dividende erwarten. Die GbR speist den erzeugten Strom in das Netz der Stadtwerke Überlingen ein.

Bis zum Jahr 2020 will die Swü zumindest 50 Prozent ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen. Erste Schritte in diese Richtung sind mit dem „Turbi-Strom“, dem „Hydro-Strom“ und den Bürgersolaranlagen bereits getan.

 

 

Login "Swü Solarkraftwerke Kurt Wilde Straße GbR"